Musik

Bilderbuch: Rum-Kokos für‘s Karma

Bilderbuch Bandfoto

Goldschmuck, Hip-Hop-Beats und Papas „Best-of-Klamotten“ von ’87 bis ’96. Man könnte meinen, Bilderbuch habe sich im Genre vergriffen. Doch mit voller Absicht sind Österreichs hochgepriesene Helden mit „SCHICK SCHOCK“ endgültig ihren Indie-Rock-Kinderschuhen entwachsen.

Die etwas skurrilen Mitzwanziger aus Krems scheinen zuhause sowie international auf der Überholspur zu sein. Entsprechend groß die Erwartungen an das dritte Studioalbum, das mit
Exzentrik, Sex und dem gewissen Etwas überzeugen kann.

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Filme & Serien

Drop Dead Diva: Und die Moral trägt Größe 44

Drop Dead Diva

Ohne Zweifel fällt diese Serie in die Kategorie „zufällig hinein gekippt“. Warum Du im ersten Moment die Krätze kriegen wirst, aber dann doch nicht davon los kommst? Ein Résumé.

Man nehme also eine platte Story, füge reichlich viele Stereotypen hinzu und fertig ist der Einheitsbrei. Drop Dead Diva ist vieles davon – nur dieses Mal auch etwas mehr. Dabei
geht es nicht nur um eine Hauptdarstellerin, die äußerlich ausnahmsweise der Realität entspricht.
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Musik

Sam Smith – Zwischen Dancefloor und Herzeleid

Sam Smith (c) Universal 2014

Die „La La La“-Ohrwurm-Kooperation mit Naughty Boy ist lange nicht alles, das Sam Smith zu bieten hat. Der Brite liefert mit seinem Debütalbum „In The Lonely Hour“ einen Mix aus Herzschmerz, ein wenig Selbstmitleid und einer großen Portion Soul.

Eine Geschichte Marke „Hollywood-Traumfabrik“: Als er vor zwei Jahren die Toiletten eines Londoner Clubs schrubbte, rechnete Sam Smith aus Great Chishill, Cambridgeshire, nicht mit dem kurz bevorstehenden Erfolg. Was folgte, ist ein – wie er selbst sagt – traumhafter Karriereweg. (mehr …)

Blog

Back to 1987

Screenshot: You are offline

 Die ungewöhnliche Reise durch meine digitale Abstinenz

48 Stunden dauerte mein freiwilliger Verzicht auf möglichst alles, das mir im Jahr 1987 noch nicht zur Verfügung gestanden wäre. Ich glaubte ich sei gut vorbereitet, doch schon nach kurzer Zeit zeigten sich die ersten Lücken in meiner Recherche. Ob und wie ich es durchgehalten habe? Eine Reportage.
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Blog

Back to 1987 für 48 Stunden- Ein Experiment

Ausrüstung für BT1987

Man könnte sagen, dass 1987 für mich ein ziemlich gutes Jahr war. Abgesehen von weltbewegenden Ereignissen wie der Gründung von Nirvana oder der Tatsache, dass es nur noch 2 Jahre dauern würde, bis der erste Game Boy auf den Markt kommt, war ich auf einmal da. Was es damals noch nicht gab? So ziemlich alles, wovon mein heutiges Leben, rund 27 Jahre später, gesteuert wird. Internet, Smartphone und Social Media waren, wenn überhaupt, nur visionäre Gedanken-vermutlich niemand konnte sich vorstellen, wie es in etwa 30 Jahren aussehen könnte.

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Projekte, Social Media & Journalismus

Live-Blog vom Smart Content Day 2014

Goodie Bag Smart Contend Day 2014

Das Thema Content Marketing ist ja nun wirklich nichts Neues mehr , dennoch gibt es immer wieder viel darüber zu sagen. Eine ideale Gelegenheit sich anzuhören, wer es einsetzt, wo man es einsetzt und vor allem wie es funktionieren könnte,  ist der Smart Content Day– ein Konglomerat aus interessierten, text-affinen Menschen. Ich durfte heuer als Live-Bloggerin mit dabei sein und habe ein paar Beiträge für den offiziellen Blog verfasst.

Musik

My Playlist: 13 Songs für 2013

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Bevor dann zwischen Weihnachtstaumel und „2013-Endzeit-Nostalgie“ die Welle des Revue passieren einsetzt und wir NSA und Pferdefleisch zum 17. Mal aufrollen, zieh ich jetzt meine Bilanz- und zwar die musikalische. Abseits von schwingenden Abrissbirnen war für mich persönlich heuer einiges dabei, das wohl nicht nur meine Laune erhellt hat. Offensichtlich bin ich zwar dieses Mal nicht ganz ungeschädigt von Kommerz, Werbung und Charthighlights davon gekommen, aber das nehm ich gerne in Kauf, wenn dabei eine Gute-Laune-Playlist rauskommt.

Beginnen wir mit der Tatsache, dass ich noch nie ein großer Fan von Queens of the Stoneage war, es aber die einen oder anderen Abweichungen im Bezug auf diese Attitüde gibt. So hat es „I Sat by the Ocean“ als Eröffnungswerk des neuen QOTSA Albums auf meine Playlist geschafft. Das darauf folgende „Trio Infernale“ ist vermutlich der beste Beweis dafür, dass Werbung bei mir vor allem dann gut ankommt, wenn der dazu gehörige Song unter die Haut geht. Die Fragen, ob ich mir jetzt Dank M83 jemals einen Renault kaufen werde oder mich die Dubstep Ambitionen von Imagine Dragons vom Pro7 Blockbuster Angebot überzeugen konnten, seien jetzt mal so in den Raum gestellt. Zumindest weiß ich, dass bei der „ORF- Wie wir“ Kampagne, so umstritten wie sie auch sein mag, musikalisch ausnahmsweise mal etwas überraschend unverstaubtes zu hören war (sieht man von der Tatsache ab, dass der Song schon aus dem Jahr 2007 stammt). Ein adeliges Lebenszeichen von Sir Paul McCartney gab es heuer nicht nur beim absolut, grandiosen Konzert in Wiener Ernst-Happel-Stadion, sondern auch mit dem Release des Albums „New“. Das Ergebnis davon in üblicher post-Beatles-und-Wings-McCartney-Manier, wobei eine Nummer hängen geblieben ist:“Save us“. Aber nun zurück zum Dubstep- Ansatz. Es waren ja fast schon apokalyptische Prognosen, die der erste Teaser zum neuen Album von Muse ausgelöst hat. Dass die Herren ja oft auch Songs abliefern, die mehr als einmal angehört werden sollten, bis sie schussendlich sitzen, ist auch eine weit verbreitete Faustregel. „Madness“ bestätigte das auch bei mir persönlich aufs Neue. „Everything that kills me makes me feel alive“- eine Songzeile, die man sich wohl jederzeit als Überlebens-Motto an die Wand pinseln könnte, zumindest nach meiner Interpretation. Dahinter standen One Republic, die ja bereits des öfteren Ohrwurm- Qualifikationen bewiesen haben. Dank weniger kreativen Playlists einiger Radiosender, mit leichter Tendenz zur Übersättigung. „Counting Stars“ macht allerdings auch das wieder irgendwie gut und lässt mich ernsthaft überlegen, ob ich mich wirklich eines Tages auf einem One Republic Konzert sehen könnte. Apropos totspielen. Ja, da wären sie wieder. Die potentiellen Sommerhits. Ich muss sagen ich konnte diesen Sommer eigentlich ziemlich gut damit leben Nummern wie „Get Lucky“ und seine zahlreichen, kreativen Abwandlungen oder „Safe and Sound“ mit dem Sommer-Sonne-Feeling mitgeliefert zu bekommen. Ganz im Gegensatz zu den Songs, die ich eigentlich bis dato im Zusammenhang mit dem Namen Bruno Mars wahrgenommen habe. Kitschige Liebesgeständnisse, die inflationär in Heiratsantragvideos auf Youtube Verwendung gefunden haben, sind grundsätzlich mal nicht das, was nur ansatzweise etwas in meiner Playlist zu suchen hat. Dass er die selbe Thematik, die nun mal offensichtlich und ohne Zweifel seins ist, aber auch gleich viel weniger klischeehaft in einem guten Song unterbringen kann, hat er meiner Meinung nach mit „Locked out of Heaven“ zeigen können. Ums „Eingemachte“ gehts auch bei Tegan and Sara, die mit „Closer“ ein Stück poppige Mithüpf-Musik abgeliefert haben. Nach „We are the people“ hab ich eigentlich schon ziemlich lang auf den nächsten Kracher von Empire of the Sun gewartet. Zugegeben, den Song wird in meiner persönlichen Wertung so schnell nichts toppen können, allerdings ist „Alive“ eine solide Nummer, die der Ordnung halber schon mal in der Top 2013 Liste erwähnt werden sollte. An abschließender Stelle muss nochmal gesagt sein, dass ich mich ja für die Liste eines bestimmten Jahres, nicht unbedingt nach dem Datum der Erstveröffenlichung richte. In unseren Breitengraden liegen wir ja tendenziell ohnehin immer ein, zwei Schritte zurück. So auch bei „Sail“ dem letzten Song, der für mich heuer auf keinen Fall fehlen darf. 2013- ein gutes Jahr mit Ohrwurmpotenzial.

Projekte

Atelier bei der Zeit im Bild

insertkantner

6 spannende Wochen voller Herausforderungen war ich Teil der Zeit im Bild. Als Atelier Praktikant bekommt man auch schnell mal die Gelegenheit Beiträge für den ZiB Flash zu gestalten, Voxpops durchzuführen und an größeren Geschichten für die ZiB2 mitzuarbeiten. Ganz nebenbei wird man auch mit Bräuchen und Abläufen der Redaktion vertraut.